1876

In der Kaitzer Straße in Dresden-Plauen eröffnet die „Original Wiener Waffel-, Hohlrippen-, Bisquit- etc. Special-Fabrik“, gemeinsam gegründet von Wenzel Hromadka und dem Dresdner Kaufmann Heinrich Vollmann.

1937

Die 1905 durch den Konditor Richard Wiedner übernommene und nach und nach ausgebaute Spezialitäten-Fabrik kommt in neue Hände. Die Striesener Waffelbäcker Max und Gerhard Berger gründeten mit Herrn Böhme die Dauerbackwarenfabrik „BERBÖ“. Der Betrieb erhält neue Waffelbackautomaten und eine Schokoladenüberziehanlage.

1959

Die im Februar 1945 durch Bomben teilweise zerstörte Fabrik wird 1946 wieder aufgebaut und beginnt fettarme Roggenkekse, Knusperbrot, Waffeln und glasierte Mohnsemmeln zu backen.
Als neues Produkt stellt Berger & Böhme 1959 Russisch Brot auf großen schweren Blechen her.




1972

Mit der Zwangsverstaatlichung wird aus Berger & Böhme der VolksEigene Betrieb „VEB Rubro“.

1974

Der 1972 durch die Zwangsverstaatlichung von Berger & Böhme entstandene VolksEigene Betrieb „VEB Rubro“ wird dem neu gegründeten VEB Elite Dauerbackwaren angegliedert. Als Direktor dieses größeren Betriebes fungiert der Erfinder der Dominosteine Herbert Wendler.

1991

Die neu gegründete Dr. Quendt Backwaren GmbH nimmt auf der Kaitzer Straße die Produktion von Russisch Brot auf. Das Unternehmen setzt dafür mit Erfolg die von Dr. Hartmut Quendt entwickelte Anlage zur kontinuierlichen Fertigung von Russisch Brot ein. Diese sollte ursprünglich verschrottet werden, da der VEB Dauerbackwaren infolge der Wiedervereinigung Deutschlands aufgelöst wurde.

1994

Nach der Auflösung des Konsum Backwarenkombinates in Dresden beginnt die Dr. Quendt Backwaren GmbH auch mit der Produktion von Original Dresdner Christstollen.

1999

Als Folge des bereits 1996 erfolgten Konkurses der Firma Herbert Wendler übernimmt die Dr. Quendt Backwaren GmbH auch die Herstellung von Dominosteinen. Das Unternehmen setzt damit die Tradition der Dominosteine in Dresden fort.

2000

Mit der Inbetriebnahme des neuen Werkes in Dresden-Coschütz vereint Dr. Quendt die Produktion der drei Dresdner Traditions-Backwaren Christstollen, Russisch Brot und Dominosteine an einem einzigen Standort.

2006

Im Rahmen eines Generationswechsels übernimmt Matthias Quendt die Geschäftsführung. Im selben Jahr feiert die Dr. Quendt Backwaren GmbH 15-jähriges Firmenjubiläum.

2008

Feierliche Einweihung des Neubaus für den Werksverkauf und das Besucherzentrum.

2011

Die Dr. Quendt KG feiert 20-jähriges Firmenjubiläum und zugleich 135 Jahre Spezialitätenbäckerei Dresden.

Und es gibt einen weiteren Grund zum Feiern: Im Herbst wird der Dresdner Dominostein – eine Dresdner Erfindung von Herbert Wendler aus dem Jahr 1936 – wieder Teil des Dr. Quendt-Sortiments: mit besonders edlen Zutaten in Bio-Qualität und nach überlieferter Originalrezeptur gebacken.

2014

Die Dr. Quendt GmbH & Co. KG wird in die traditionsreiche Lambertz-Gruppe integriert. Dadurch eröffnen sich neue Chancen für das Dresdner Unternehmen. Der Hersteller des berühmten Dresdner Christstollens kann seine Marktanteile weiter ausbauen und der Produktionsstandort Dresden ist gesichert. 

2016

Die Dr. Quendt GmbH & Co. KG feiert ihr 25-jähriges Firmenjubiläum und 140 Jahre Backkultur in Dresden. Weiteren Grund zum Feiern liefert der vor 80 Jahren erfundene Original Dresdner Dominostein, der seit 1999 nach Originalrezeptur des Erfinders bei Dr. Quendt hergestellt wird. 

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