Die Geschichte der Spezialitätenbäckerei Dr. Quendt

Aus Liebe zur Dresdner Backtradition seit 1876





1991    wird die Produktion von Russisch Brot auf der Kaitzer Straße unter dem Namen der neu gegründeten
Dr. Quendt Backwaren GmbH wieder aufgenommen.

 

Wer ist Dr.Quendt ?

Vier Tage vor Heiligabend des Jahres 1940 erblickte in Eisenach Hartmut Quendt als jüngstes von vier Kindern des Karl Hermann Quendt (1905-1945) und  seiner Ehefrau Hedwig Gertrud Bernhardine geb. Hartung (1911-1996) das Licht der Welt.

Väterlicherseits entstammt er einer thüringer Hoteliersfamilie und mütterlicherseit  einer Bäckerfamilie. Sein Großvater Reinhold Albert Paul Hartung (1878-1938) brachte als junger Bursche noch das Brot aus der elterlichen Dorfbäckerei mit dem Karren zum Eisenacher Markt.  Später konnte er am Stadtrand eine eigene Bäckerei gründen. Auch Hartmut Quendt  lernte Konditor.
Doch mit mit dem Einstieg ins Familiengeschäft wurde bei dem ehrgeizigen jungen Mann nichts. Erst holte er an der Abendschule das Abitur nach und kam dann an die Technische Universität Dresden. Hier studierte er Lebensmitteltechnik. Als Diplomingenieur blieb er als Oberassistent an der TU Dresden, promovierte 1972 und ging schließlich in die Industrie. 

1982 richtete Dr. Hartmut Quendt im Betriebsteil Kaitzer Straße des "VEB Dauerbackwaren" als Entwicklungs-
ingenieur ein technologisches Labor für Sondermaschinen der Bäckereitechnik ein. 1985-1989 entwickelte er, unterstützt von einem Team, ein neues Produktions-
verfahren für Russisch Brot. Von der Rohstoffzufuhr
aus Siloanlagen zur Masseherstellung bis hin zum durchgängigen mechanisierten Dressier- Trocken- und Backvorgang konnte die Produktion von Russisch Brot revolutioniert werden.

Nach der Wende brach der Markt für den "VEB Dauerbackwaren" weg, doch Dr. Hartmut Quendt traf
eine kühne Entscheidung. Er gründete die Dr. Quendt Backwaren GmbH und rettete damit  Arbeitsplätze und
die Russisch Brot Anlage.

Dr. Quendt